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Freitag, 2. April 2010

Friday Five, diesmal nichtmal 4 Stunden zu spät! Juhu!

Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben einen Porno von Anfang bis Ende gesehen. Die unheimlich bekloppten Handlungen und die strunzblöden Dialoge sind zwar witzig, aber das ganze Geficke wird irgendwann langweilig. Ich finde das alles nicht im geringsten antörnend. Außerdem sehen alle beteiligten Männer meines Erachtens scheiße aus. (Sorry, ich habe nun mal einen eindeutigen Geschmack, und ich habe noch keinen Porno mit großen, schlanken, langhaarigen Männern gefunden.) Aber die Titel finde ich zugegebenermaßen zum Brüllen komisch. Als ich noch jung und dämlich war (so ungefähr 16) haben Simon, Sarah, Antonia und ich uns in den örtlichen Sexshop geschlichen und nach bescheuerten Pornotiteln Ausschau gehalten. Und ich kann mich noch an ERSCHRECKEND viele dieser Titel erinnern.

Also ist unser Thema diese Woche:
5 lustige Pornotitel

1. Sir Lancelot gets lanced a lot

2. Manege frei für den Rosettenkasper (mit vögelnden Clowns auf dem Titelbild)

3. Geile Omas: Wir wollen ficken und nicht stricken!

4. Der Räuber Fotzenglotz

5. Die Achse der Mösen

Montag, 8. März 2010

Friday Five, wieder mal zu spät

5 ABGEDREHTE FILME, DIE ICH GESEHEN HABE

1. Wally und die wilden Wiggles. Das kam um die Weihnachtszeit auf 3sat, was ja eigentlich ein Kultursender sein soll. Rei und Lona haben es als zutiefst verstörend beschrieben, weshalb ich es mir einfach ansehen MUSSTE. Alles, woran ich mich erinnern kann, sind komische Menschen in neonfarbenen Klamotten, die alle Epileptiker zu sein scheinen, und unheimlich beängstigende Gesangs- und Tanzeinlagen. Am geilsten war der Typ im überdimensionalen Tintenfischkostüm. Ich habe mittlerweile die Theorie entwickelt, dass die Darsteller alle auf Koks oder LSD waren. Bei den Drehbuchautoren tippe ich eher auf Pilze.

2. Sex Demon Queen. Das war ein ominöser Anime, der auf dem Avantgardistischen Anime Abend im Advent (AAAA) gezeigt wurde. Der Titel fasst eigentlich schon die Handlung zusammen: Hauptdarsteller sind ein Haufen gut gebauter Weiber, die nicht nur auf dem Kopf abenteuerliche Haarfarben haben ("Wieso hat das Mädel ein Blatt an einer ganz bestimmten Stelle?" "Vicky! Das ist kein Blatt, sie hat grüne Schamhaare!"). Sie verbringen den Film damit, entweder wilden Lesbensex zu haben oder gegen Dämonen mit Namen wie Bigbreastski zu kämpfen.

3. Yakiniku Battle Royale. Dieser Film war der einzige Film des japanischen B-Movie-Festivals in Hamburg, der nicht von Gewaltexzessen oder sexuellen Perversionen handelte. Micha schleppte Sigi und meine Wenigkeit mit rein, und ich schleppte widerum Domi mit rein, die zu der Zeit grade bei mir zu Besuch war. Er handelte von 2 Typen, die 90 Minuten lang um die Wette Fleisch grillen. Die Jungs und ich kriegten perversen Hunger, während Domi als Vegetarierin mir fast auf meine Doc Martens gekotzt hätte

4. Haus der 1000 Leichen. Den haben Simon, Sarah und ich irgendwann während meiner Oberstufenzeit gesehen. Am Tag zuvor hatte Sarah eine Party gegeben und wir lagen einfach nur superverkatert in Sarahs Bett rum und zogen uns diesen Film rein. Der Film selbst war einfach nur sinnloses Gemetzel. Episch war allerdings das DVDMenü, in dem ein Clown vorkam, der die ganze Zeit Dinge evrkündete wie "Scheiss ins Bett!" oder ""Wählt jetzt, nachdem ihr euch die Krümel aus dem Arsch gepopelt habt, eine Sprache."

5. Dasepo Naughty Girls
Micha hat mir die ganze Zeit von diesem Film vorgeschwärmt, so dass ich mich entschied, dieses koreanische Teil auch mal zu gucken. Es handelt von einer sexbesessenen Highschool, und der Lehrer ist ein böser Drache, der seine Schüler zu fleißigen und strebsamen Jungfrauen erziehen will. Schließlich wird er durch einen Kollektivorgasmus besiegt. Außerdem kommen vor: Unterirdische Sexkulte, die durch ein Dixiklo zugänglich sind, fette Typen im Schulmädchenkostüm, Einäugige mit transsexuellen Schwestern, und so weiter. Diese Asiaten haben alle einen Knall.

SPECIAL MENTION: A DIRTY SHAME. Den Film hab ich mir ebenfalls während meiner Oberstufenzeit mit Simon angeguckt. FUÄH. Mehr sag ich nicht.

SPECIAL MENTION 2: Captain Berlin vs Hitler. Handelt von eines gestörten Naziwissenschaftlerin, die in den 80ern versucht, Hitler wieder zu reanimieren, dem deutschen Superhelden Captain Berlin, der das verhindern soll und Dracula, der Kommunist ist, weil er aus dem Ostblock kommt. (Da hat mich Micha ebenfalls reingeschleppt. Lief hier irgendwann mal im Streits.)

Montag, 11. Januar 2010

Der Freak und das Model

Boah, is mir schlecht. Eine Portion Makkaroniaauflauf, die laut Rezept eigentlich für 2-3 Personen gedacht war, alleine aufzuessen, war doch keine gute Idee. Und mein Versuch, das Ganze mit Hilfe von ordentlich Alkohol besser zu verdauen (das einzige, was ich hier habe, ist Grappa. Uäh.) hat das Ganze auch nicht besser gemacht. Jetzt ist mir nicht nur schlecht, sondern ich bin auch noch besoffen. Falls ich hier also totalen Mist verzapfen sollte, möchte ich euch bitten, das auf meinen Alkoholpegel zu schieben.

Seit "Das Model und der Freak" nicht mehr gezeigt wird, ist ja schon ordentlich Zeit vergangen. Was nichts daran ändert, dass ich von dieser Sendung unheimlich angepisst bin. 20% der Freaks sind wirklich arme Säue, die therapeutische Hilfe bräuchten, anstatt im Fernsehen vorgeführt zu werden. Die restlichen 80% sind eigentlich ganz sympathisch wirkende Jungs, die definitiv kein Umstyling brauchen, um Frauen abzubekommen, nur ein bisschen mehr Selbstbewusstsein. Ein paar sind sogar irgendwie sexy. Wenn einer von denen mich nach nem Date fragen würde, würde ich ihm auf jeden Fall eine Chance geben.

Ich habe eine Idee für eine neue Sendung: "Der Freak und das Model." Ich als Freak bringe Tussis, die gut aussehen, aber sonst nichts draufhaben, bei, wie man so unterschätzte Dinge wie Persönlichkeit und Intelligenz entwickelt. Ich meine, irgendwann werden die ja auch alt und hässlich, und entweder sie geben dann einen Arsch voll Geld für Botox und Schönheits-OPs aus, oder sie haben mittlerweile andere Eigenschaften entwickelt, die dazu beitragen, dass andere Menschen ihre Gesellschaft schätzen. Die zweite Variante ist billiger und weniger entwürdigend. Meine Aufgaben wären zB

1. Geh einen Tag lang völlig ungestylt und ungeschminkt auf die Straße.
2. Unterhalte dich mit (sehr intelligentes Individuum hier einfügen) und versuche, sie/ihn nicht zu langweilen.
3. Lies ein Buch, das mehr als 300 Seiten hat und gib den Inhalt wieder.
4. Geh in eine Metaler/Punker/(gesellschaftliche Randgruppe hier einfügen)-Kneipe und unterhalte dich mit den Leuten. Sei freundlich und respektvoll und zeige keine Vorurteile.
5. Löse eine Matheaufgabe (so auf dem Niveau 12. Klasse Grundkurs. Wir wollen ja nicht zu fies sein)
6. Mach etwas Kreatives, egal ob du malst, dichtest, fotografierst, Musik machst oder irgendwas anderes.

Ich bin mir sicher, wenn ich nüchtern wäre, würden mir noch mehr und vor allem intelligentere und originellere Aufgaben einfallen. So muss das hier reichen.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Ich bin wieder da!

Joa, jetzt habe ich meine Zugangsdaten wieder. Jetzt kann ich endlich wieder zugreifen und die Menschheit mit meinen Ergüssen vollspammen. Näheres kommt in den nächsten Tagen.

DIe letzte WOche war megaanstrengend. Mein kleiner Bruder war zu Besuch und wollte das Hamburger Partyleben kennenlernen. Bin 9 Tage hintereinander jeden Tag feiern gewesen. Jetzt bin ich erkältet, völlig pleite und halbtot. Über den Zustand meiner Leber möchte ich lieber keine Worte verlieren.

Jetzt verbringe ich meine Freizeit damit, rumzugammeln, Heroes zu gucken und Masi Oka anzusabbern. (Er ist eigentlich optisch nicht mal mein Typ. Nicht mal ansatzweise. Eigentlich steh ich auf große, schlanke Männer. Aber aus unerfindlichen Gründem finde ich ihn trotzdem sexy. Verdammt, ich habe echt einen Vollschaden.) Zwischendurch lese ich bergeweise Zeugs, für das ich eigentlich zu alt bin und SCHLAFE circa 13 Stunden am Tag.

Montag, 7. Juli 2008

Seid gegrüßt, ihr vereinigten Penner Deutschlands

UARGH.
Eigentlich sollte ich mich gerade dem osteuropäischen Verfassungsrecht widmen, da ich nächste Woche eine Klausur darüber schreibe und KEINE AHNUNG habe. Da aber Teile davon sowieso nur auf dem Papier existieren, habe ich mich entschieden, was produktiveres zu machen und schreibe jetzt den ersten Post dieses Blogs.
Am Freitag war ich endlich mal wieder in der Freiheit 36 und habe so richtig die Sau rausgelassen. Das war ernsthaft nötig, insbesondere, wenn man bedenkt, dass ich die letzten 4 Wochen hauptsächlich damit verbracht habe, auf meinem überdimensionalen Arsch rumzusitzen, rumzuheulen, dass ich wieder Single bin, Privatfernsehen zu glotzen (wieso handeln eigentlich 90% aller Dokusoaps von Megareichen oder Hartz-IV-Empfängern?) und entweder gar nichts zu essen oder das Essverhalten einer Schwangeren an den Tag zu legen. (Mein bisheriger Rekord liegt bei Eiskaffee ausm Tetrapack, Softcakes, Geflügelsalami, Joghurt, Nudeln, Müsliriegeln mit Eiskaffeegeschmack und Erdbeeren- alles durcheinander). Bin mir sicher, dass ich bald nicht mehr durch meine Wohnungstür passen werde, wenn das so weitergeht. Und durch die winzigen Fenster in meinem Rattenloch komm ich erst recht nicht raus, abgesehen davon, dass ich im dritten Stock wohne.
Aber jetzt zu Freitagabend: war sehr lustig, sehr alkoholhaltig und sehr orgiastisch (wer mich kennt, weiss, dass ich das Wort für alles mögliche verwende und dass das nicht zu bedeuten hat, dass unglaublich viel Geschlechtsverkehr stattfand.) Als ich auf der Reeperbahn am Geldautomat stand, bot mir ein omniöser Typ 50 Euro. Ich lehnte dankend ab- wer weiß, was er dafür wollte.
Beatrice hat mich über das Wochenende aus Augsburg besucht. Sie ist jetzt mit ihrem Typen zusammengezogen. Ich hingegen werde als altes Weib mit 46598 Katzen enden oder im Alter von 80 Jahren meinen schwulen besten Freund heiraten (das haben wir seid Ewigkeiten vereinbart, damit wir nicht als alte Jungfern sterben)
Ich glaube, ich werde mich dann doch noch dem osteuropäischen Verfassungsrecht widmen. Dabei ist das völlig sinnfrei, da wir nichts über Bestechungsstrategien gelernt haben- ich würde so gerne praktisches Wissen aus meinem Studium mitnehmen.