Ganz ehrlich: Ich habe noch nie in meinem Leben einen Porno von Anfang bis Ende gesehen. Die unheimlich bekloppten Handlungen und die strunzblöden Dialoge sind zwar witzig, aber das ganze Geficke wird irgendwann langweilig. Ich finde das alles nicht im geringsten antörnend. Außerdem sehen alle beteiligten Männer meines Erachtens scheiße aus. (Sorry, ich habe nun mal einen eindeutigen Geschmack, und ich habe noch keinen Porno mit großen, schlanken, langhaarigen Männern gefunden.) Aber die Titel finde ich zugegebenermaßen zum Brüllen komisch. Als ich noch jung und dämlich war (so ungefähr 16) haben Simon, Sarah, Antonia und ich uns in den örtlichen Sexshop geschlichen und nach bescheuerten Pornotiteln Ausschau gehalten. Und ich kann mich noch an ERSCHRECKEND viele dieser Titel erinnern.
Also ist unser Thema diese Woche:
5 lustige Pornotitel
1. Sir Lancelot gets lanced a lot
2. Manege frei für den Rosettenkasper (mit vögelnden Clowns auf dem Titelbild)
3. Geile Omas: Wir wollen ficken und nicht stricken!
4. Der Räuber Fotzenglotz
5. Die Achse der Mösen
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Freitag, 2. April 2010
Sonntag, 14. März 2010
The Friday Five
Und jetzt ist schon wieder Sonntag. Ich schätze mal, wenn ich es irgendwann mal schaffen sollte, die Friday Five tatsächlich an einem FREITAG zu posten, wird das ein historischer Moment sein.
Eigentlich sollte ich gerade an einer Hausarbeit schreiben, aber was soll's, nur unter Druck entstehen Diamanten und so.
Also, without further ado, 5 abartige Zuschaueranfragen, (per Brief oder Telefon), die wir in der Redaktion des ungenannten Fernsehsenders, für den ich derzeit arbeite, bekommen haben.
1. (Anruf eines Rentners) "Morgen kommt ja die angeblich 100. Folge ihrer Sendung. Ich habe sämtliche Folgen nachgezählt!!! Es ist erst die 99. Folge!!!! So ein Betrug!!!" (Alter, bitte such dir ein Hobby. Oder was zum ficken. Aber lass uns in Frieden.)
2. (Brief) "Ich sitze im Knast, holt mich hier raus" (also das Fernsehen kann vieles, aber das nun wirklich nicht)
3. (Brief an unser Verbraucherschutzmagazin) "Ihr solltet mal was über die Abzocke bei Klopapier bringen! Ich habe vor 1 Jahr Klopapier gekauft, und vor kurzem wieder welches der selben Marke! Dann habe ich beides auf eine Waage gestellt! Das neue Klopapier ist ein paar Gramm leichter als das alte!!! Die haben das heimlich leichter gemacht, aber der Preis ist gleich geblieben! Die wollen uns abzocken!!!" (Der Brief wurde in einem gebrauchten Umschlag gesendet, angeblich, wie die Schreiberin anmerkte, aus Umweltschutzgründen. Ich denke eher, sie wollte noch mehr Geld sparen.)
4. (ebenfalls Verbraucherschutzmagazin) "Ich habe mir übers Internet ein Ticket bestellt und musste, um es auszudrucken, 2 Euro 40 extra bezahlen!!! Das ist voll die Abzocke!!! Helft mir!" (ja klar, wir kriegen ja auch nur jede Woche tonnenweise Briefe, du kommst wegen deiner 2 Euro 40 jetzt garantiert ins Fernsehen)
5. "Ich finde es unheimlich störend, dass Ihre Moderatorin die Gäste duzt und mit Hallo anstatt "Guten Tag" begrüßt!!! Heutzutage hat keiner mehr Umgangsformen!" (Habe ich schon erwähnt, dass ich Rentner hasse?)
Von den ganzen (zumeist alten) Leuten, die mich anrufen, nur um mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen, will ich gar nicht erst anfangen...
Eigentlich sollte ich gerade an einer Hausarbeit schreiben, aber was soll's, nur unter Druck entstehen Diamanten und so.
Also, without further ado, 5 abartige Zuschaueranfragen, (per Brief oder Telefon), die wir in der Redaktion des ungenannten Fernsehsenders, für den ich derzeit arbeite, bekommen haben.
1. (Anruf eines Rentners) "Morgen kommt ja die angeblich 100. Folge ihrer Sendung. Ich habe sämtliche Folgen nachgezählt!!! Es ist erst die 99. Folge!!!! So ein Betrug!!!" (Alter, bitte such dir ein Hobby. Oder was zum ficken. Aber lass uns in Frieden.)
2. (Brief) "Ich sitze im Knast, holt mich hier raus" (also das Fernsehen kann vieles, aber das nun wirklich nicht)
3. (Brief an unser Verbraucherschutzmagazin) "Ihr solltet mal was über die Abzocke bei Klopapier bringen! Ich habe vor 1 Jahr Klopapier gekauft, und vor kurzem wieder welches der selben Marke! Dann habe ich beides auf eine Waage gestellt! Das neue Klopapier ist ein paar Gramm leichter als das alte!!! Die haben das heimlich leichter gemacht, aber der Preis ist gleich geblieben! Die wollen uns abzocken!!!" (Der Brief wurde in einem gebrauchten Umschlag gesendet, angeblich, wie die Schreiberin anmerkte, aus Umweltschutzgründen. Ich denke eher, sie wollte noch mehr Geld sparen.)
4. (ebenfalls Verbraucherschutzmagazin) "Ich habe mir übers Internet ein Ticket bestellt und musste, um es auszudrucken, 2 Euro 40 extra bezahlen!!! Das ist voll die Abzocke!!! Helft mir!" (ja klar, wir kriegen ja auch nur jede Woche tonnenweise Briefe, du kommst wegen deiner 2 Euro 40 jetzt garantiert ins Fernsehen)
5. "Ich finde es unheimlich störend, dass Ihre Moderatorin die Gäste duzt und mit Hallo anstatt "Guten Tag" begrüßt!!! Heutzutage hat keiner mehr Umgangsformen!" (Habe ich schon erwähnt, dass ich Rentner hasse?)
Von den ganzen (zumeist alten) Leuten, die mich anrufen, nur um mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen, will ich gar nicht erst anfangen...
Montag, 8. März 2010
Friday Five, wieder mal zu spät
5 ABGEDREHTE FILME, DIE ICH GESEHEN HABE
1. Wally und die wilden Wiggles. Das kam um die Weihnachtszeit auf 3sat, was ja eigentlich ein Kultursender sein soll. Rei und Lona haben es als zutiefst verstörend beschrieben, weshalb ich es mir einfach ansehen MUSSTE. Alles, woran ich mich erinnern kann, sind komische Menschen in neonfarbenen Klamotten, die alle Epileptiker zu sein scheinen, und unheimlich beängstigende Gesangs- und Tanzeinlagen. Am geilsten war der Typ im überdimensionalen Tintenfischkostüm. Ich habe mittlerweile die Theorie entwickelt, dass die Darsteller alle auf Koks oder LSD waren. Bei den Drehbuchautoren tippe ich eher auf Pilze.
2. Sex Demon Queen. Das war ein ominöser Anime, der auf dem Avantgardistischen Anime Abend im Advent (AAAA) gezeigt wurde. Der Titel fasst eigentlich schon die Handlung zusammen: Hauptdarsteller sind ein Haufen gut gebauter Weiber, die nicht nur auf dem Kopf abenteuerliche Haarfarben haben ("Wieso hat das Mädel ein Blatt an einer ganz bestimmten Stelle?" "Vicky! Das ist kein Blatt, sie hat grüne Schamhaare!"). Sie verbringen den Film damit, entweder wilden Lesbensex zu haben oder gegen Dämonen mit Namen wie Bigbreastski zu kämpfen.
3. Yakiniku Battle Royale. Dieser Film war der einzige Film des japanischen B-Movie-Festivals in Hamburg, der nicht von Gewaltexzessen oder sexuellen Perversionen handelte. Micha schleppte Sigi und meine Wenigkeit mit rein, und ich schleppte widerum Domi mit rein, die zu der Zeit grade bei mir zu Besuch war. Er handelte von 2 Typen, die 90 Minuten lang um die Wette Fleisch grillen. Die Jungs und ich kriegten perversen Hunger, während Domi als Vegetarierin mir fast auf meine Doc Martens gekotzt hätte
4. Haus der 1000 Leichen. Den haben Simon, Sarah und ich irgendwann während meiner Oberstufenzeit gesehen. Am Tag zuvor hatte Sarah eine Party gegeben und wir lagen einfach nur superverkatert in Sarahs Bett rum und zogen uns diesen Film rein. Der Film selbst war einfach nur sinnloses Gemetzel. Episch war allerdings das DVDMenü, in dem ein Clown vorkam, der die ganze Zeit Dinge evrkündete wie "Scheiss ins Bett!" oder ""Wählt jetzt, nachdem ihr euch die Krümel aus dem Arsch gepopelt habt, eine Sprache."
5. Dasepo Naughty Girls
Micha hat mir die ganze Zeit von diesem Film vorgeschwärmt, so dass ich mich entschied, dieses koreanische Teil auch mal zu gucken. Es handelt von einer sexbesessenen Highschool, und der Lehrer ist ein böser Drache, der seine Schüler zu fleißigen und strebsamen Jungfrauen erziehen will. Schließlich wird er durch einen Kollektivorgasmus besiegt. Außerdem kommen vor: Unterirdische Sexkulte, die durch ein Dixiklo zugänglich sind, fette Typen im Schulmädchenkostüm, Einäugige mit transsexuellen Schwestern, und so weiter. Diese Asiaten haben alle einen Knall.
SPECIAL MENTION: A DIRTY SHAME. Den Film hab ich mir ebenfalls während meiner Oberstufenzeit mit Simon angeguckt. FUÄH. Mehr sag ich nicht.
SPECIAL MENTION 2: Captain Berlin vs Hitler. Handelt von eines gestörten Naziwissenschaftlerin, die in den 80ern versucht, Hitler wieder zu reanimieren, dem deutschen Superhelden Captain Berlin, der das verhindern soll und Dracula, der Kommunist ist, weil er aus dem Ostblock kommt. (Da hat mich Micha ebenfalls reingeschleppt. Lief hier irgendwann mal im Streits.)
1. Wally und die wilden Wiggles. Das kam um die Weihnachtszeit auf 3sat, was ja eigentlich ein Kultursender sein soll. Rei und Lona haben es als zutiefst verstörend beschrieben, weshalb ich es mir einfach ansehen MUSSTE. Alles, woran ich mich erinnern kann, sind komische Menschen in neonfarbenen Klamotten, die alle Epileptiker zu sein scheinen, und unheimlich beängstigende Gesangs- und Tanzeinlagen. Am geilsten war der Typ im überdimensionalen Tintenfischkostüm. Ich habe mittlerweile die Theorie entwickelt, dass die Darsteller alle auf Koks oder LSD waren. Bei den Drehbuchautoren tippe ich eher auf Pilze.
2. Sex Demon Queen. Das war ein ominöser Anime, der auf dem Avantgardistischen Anime Abend im Advent (AAAA) gezeigt wurde. Der Titel fasst eigentlich schon die Handlung zusammen: Hauptdarsteller sind ein Haufen gut gebauter Weiber, die nicht nur auf dem Kopf abenteuerliche Haarfarben haben ("Wieso hat das Mädel ein Blatt an einer ganz bestimmten Stelle?" "Vicky! Das ist kein Blatt, sie hat grüne Schamhaare!"). Sie verbringen den Film damit, entweder wilden Lesbensex zu haben oder gegen Dämonen mit Namen wie Bigbreastski zu kämpfen.
3. Yakiniku Battle Royale. Dieser Film war der einzige Film des japanischen B-Movie-Festivals in Hamburg, der nicht von Gewaltexzessen oder sexuellen Perversionen handelte. Micha schleppte Sigi und meine Wenigkeit mit rein, und ich schleppte widerum Domi mit rein, die zu der Zeit grade bei mir zu Besuch war. Er handelte von 2 Typen, die 90 Minuten lang um die Wette Fleisch grillen. Die Jungs und ich kriegten perversen Hunger, während Domi als Vegetarierin mir fast auf meine Doc Martens gekotzt hätte
4. Haus der 1000 Leichen. Den haben Simon, Sarah und ich irgendwann während meiner Oberstufenzeit gesehen. Am Tag zuvor hatte Sarah eine Party gegeben und wir lagen einfach nur superverkatert in Sarahs Bett rum und zogen uns diesen Film rein. Der Film selbst war einfach nur sinnloses Gemetzel. Episch war allerdings das DVDMenü, in dem ein Clown vorkam, der die ganze Zeit Dinge evrkündete wie "Scheiss ins Bett!" oder ""Wählt jetzt, nachdem ihr euch die Krümel aus dem Arsch gepopelt habt, eine Sprache."
5. Dasepo Naughty Girls
Micha hat mir die ganze Zeit von diesem Film vorgeschwärmt, so dass ich mich entschied, dieses koreanische Teil auch mal zu gucken. Es handelt von einer sexbesessenen Highschool, und der Lehrer ist ein böser Drache, der seine Schüler zu fleißigen und strebsamen Jungfrauen erziehen will. Schließlich wird er durch einen Kollektivorgasmus besiegt. Außerdem kommen vor: Unterirdische Sexkulte, die durch ein Dixiklo zugänglich sind, fette Typen im Schulmädchenkostüm, Einäugige mit transsexuellen Schwestern, und so weiter. Diese Asiaten haben alle einen Knall.
SPECIAL MENTION: A DIRTY SHAME. Den Film hab ich mir ebenfalls während meiner Oberstufenzeit mit Simon angeguckt. FUÄH. Mehr sag ich nicht.
SPECIAL MENTION 2: Captain Berlin vs Hitler. Handelt von eines gestörten Naziwissenschaftlerin, die in den 80ern versucht, Hitler wieder zu reanimieren, dem deutschen Superhelden Captain Berlin, der das verhindern soll und Dracula, der Kommunist ist, weil er aus dem Ostblock kommt. (Da hat mich Micha ebenfalls reingeschleppt. Lief hier irgendwann mal im Streits.)
Freitag, 5. Juni 2009
I'm back!
Ich bin wieder da!
Nachdem ich Ewigkeiten mit anderen Dingen beschäftigt war, wie zum Beispiel Biertrinken und der Anhäufung von seltsamen Informationen, habe ich mich nun doch entschieden, weiterzubloggen. Und darum gibt es jetzt erstmal die nächsten Friday Five... (jaja, ich weiss, dass schon Samstag ist)
Fünf Dinge, die ich in Hamburg gelernt habe
1. Wie man Tequila trinkt. Ernsthaft, ich bin 19 geworden, ohne das zu wissen. Jetzt dürft ihr mich auslachen.
2. Wie man eine Waschmaschine bedient. Ja, ich musste das zuhause nicht machen. Ich gebe es zu.
3. Dass Dinge nicht so sind, wie sie scheinen und Menschen gleich dreimal nicht. Bevor ich nach Hamburg gezogen bin, waren alle Leute, die politisch der CDU oder FDP nahestanden, für mich bösartige Hinterwäldler, die meinereiner mit Fackeln und Mistgabeln verfolgen. Und fast alle Leute ausserhalb der Gothicszene waren hirnlose Schafe, die dem Mainstream verfallen waren. Mittlerweile habe ich in dieser Hinsicht differenziertere Meinungen.
4. Dass Männer auch nur Menschen sind, mit denen man sich völlig normal unterhalten kann. Ernsthaft, mein Kontakt zu heterosexuellen Vertretern der anderen Geschlechts beschränkte sich auf ein Minimum, bevor ich hierher gezogen bin. Mittlerweile komme ich mit Männern besser klar als mit Frauen (Ausnahmen bestätigen die Regel)
5. Jetzt muss ich leider rumsülzen, aber: Ich habe gelernt, wie wunderschön das Leben sein kann. Ich habe gelernt, in was für einer riesengroßen, chaotischen, vielfältigen und alles in allem wunderbaren Welt ich leben kann. Ich habe gelernt, dass nicht alles so ist wie in der Provinz. Dass die Leute nicht überall so engstirnig sind. Dass man nicht überall als unnatürlich bezeichnet wird, wenn man keine Kinder will. Dass es nicht normal ist, dass man auf der Straße angepöbelt wird, nur weil man anders aussieht oder es wagt, mit einem Schwulen befreundet zu sein. Dass die meisten Menschen sich nicht um Oberflächlichkeiten scheren, solange man nett ist (und die, die es tun, sind es nicht wert). Dass es unendliche Massen an Menschen gibt, die alle verschieden sind und man kann sich diejenigen raussuchen, die man am Liebsten mag und bei ihnen sein Zuhause finden, und um die anderen muss man sich nicht kümmern. Dass es Menschen gibt, die einen nicht verurteilen, sondern schätzen, wenn man es wagt, außerhalb eines vorgegebenen Rahmens zu denken und zu handeln. Dass an mir nichts falsch ist, sondern dass ich einfach nicht in die Provinz gepasst habe. Dass man von den unterschiedlichsten Menschen unterschiedliches lernen kann. Und dass es noch schöner ist, das Leben zu erleben, als darüber zu lesen.
Danke, Hamburg, dass du mich gelehrt hast, zu leben.
Nachdem ich Ewigkeiten mit anderen Dingen beschäftigt war, wie zum Beispiel Biertrinken und der Anhäufung von seltsamen Informationen, habe ich mich nun doch entschieden, weiterzubloggen. Und darum gibt es jetzt erstmal die nächsten Friday Five... (jaja, ich weiss, dass schon Samstag ist)
Fünf Dinge, die ich in Hamburg gelernt habe
1. Wie man Tequila trinkt. Ernsthaft, ich bin 19 geworden, ohne das zu wissen. Jetzt dürft ihr mich auslachen.
2. Wie man eine Waschmaschine bedient. Ja, ich musste das zuhause nicht machen. Ich gebe es zu.
3. Dass Dinge nicht so sind, wie sie scheinen und Menschen gleich dreimal nicht. Bevor ich nach Hamburg gezogen bin, waren alle Leute, die politisch der CDU oder FDP nahestanden, für mich bösartige Hinterwäldler, die meinereiner mit Fackeln und Mistgabeln verfolgen. Und fast alle Leute ausserhalb der Gothicszene waren hirnlose Schafe, die dem Mainstream verfallen waren. Mittlerweile habe ich in dieser Hinsicht differenziertere Meinungen.
4. Dass Männer auch nur Menschen sind, mit denen man sich völlig normal unterhalten kann. Ernsthaft, mein Kontakt zu heterosexuellen Vertretern der anderen Geschlechts beschränkte sich auf ein Minimum, bevor ich hierher gezogen bin. Mittlerweile komme ich mit Männern besser klar als mit Frauen (Ausnahmen bestätigen die Regel)
5. Jetzt muss ich leider rumsülzen, aber: Ich habe gelernt, wie wunderschön das Leben sein kann. Ich habe gelernt, in was für einer riesengroßen, chaotischen, vielfältigen und alles in allem wunderbaren Welt ich leben kann. Ich habe gelernt, dass nicht alles so ist wie in der Provinz. Dass die Leute nicht überall so engstirnig sind. Dass man nicht überall als unnatürlich bezeichnet wird, wenn man keine Kinder will. Dass es nicht normal ist, dass man auf der Straße angepöbelt wird, nur weil man anders aussieht oder es wagt, mit einem Schwulen befreundet zu sein. Dass die meisten Menschen sich nicht um Oberflächlichkeiten scheren, solange man nett ist (und die, die es tun, sind es nicht wert). Dass es unendliche Massen an Menschen gibt, die alle verschieden sind und man kann sich diejenigen raussuchen, die man am Liebsten mag und bei ihnen sein Zuhause finden, und um die anderen muss man sich nicht kümmern. Dass es Menschen gibt, die einen nicht verurteilen, sondern schätzen, wenn man es wagt, außerhalb eines vorgegebenen Rahmens zu denken und zu handeln. Dass an mir nichts falsch ist, sondern dass ich einfach nicht in die Provinz gepasst habe. Dass man von den unterschiedlichsten Menschen unterschiedliches lernen kann. Und dass es noch schöner ist, das Leben zu erleben, als darüber zu lesen.
Danke, Hamburg, dass du mich gelehrt hast, zu leben.
Dienstag, 2. Dezember 2008
The Friday Five- Mein Wunschzettel
Zuallererstmal: ich liebe Listen. Ich mache mir wegen jedem Scheiß Listen. Wenn in meinem Privatleben ein Problem auftaucht, schreibe ich ausführliche Pro-und-Kontra-Listen, um zu analysieren, was ich idealerweise machen sollte. (Hinterher tue ich dann trotzdem was ganz anderes, einfach, weil es sich spontan richtig anfühlt, von daher könnte ich das eigentlich lassen. Aber irgendwie macht es Spaß.) Ich erstelle, seit ich ungefähr zwölf bin, in regelmäßigen Abständen Listen darüber, was für Eigenschaften der perfekte Mann haben sollte. (Was ebenfalls Blödsinn ist, da ich mich am Ende doch in jemanden verliebe, auf den nicht alle Punkte zutreffen. Aber zumindest kann ich anhand dieser Listen meine Persönlichkeitsentwicklung innerhalb der letzten 9 Jahre verfolgen.)
Jetzt werde ich in dieses Blog ein neue Kategorie einführen- die Friday Five. Jeden Freitag werde ich eine Liste machen. Mit fünf Punkten. Und passend zur Jahreszeit fang ich mit meinem Weihnachtswunschzettel an.
Also, lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir:
1. Irgendeinen reichen entfernten Verwandten, der im Alter von 101 Jahren abnippelt und mir so ein, zwei Milliarden hinterlässt, obwohl er mich nie gekannt hat.
2. Den Stoffwechsel von Ari, weil die ungefähr 67639 Tafeln Schokolade am Tag essen kann und trotzdem aussieht wie ein Strich in der Landschaft.
3. Eine Nonne. Anscheinend kann man eine Nonne adoptieren und ihr regelmäßig Geld zukommen lassen, damit sie für einen betet. Und echt jetzt, ich bin zwar bekennende Agnostikerin, aber aus unerfindlichen Gründen fand ich Nonnen immer schon cool. Hat vielleicht was mit meiner Großtante Bella zu tun, die als Nonne sehr glücklich zu sein schien und 95 Jahre alt geworden ist.
4. Johnny Depp. Ich wünsch mir seit JAHREN jedes Jahr Johnny Depp, vielleicht klappt es ja dieses mal.
5. Den Weltfrieden. Will ja nicht so aussehen, als ob ich ne Totalegoistin bin und mir nur Zeugs für mich selbst wünsche.
Jetzt werde ich in dieses Blog ein neue Kategorie einführen- die Friday Five. Jeden Freitag werde ich eine Liste machen. Mit fünf Punkten. Und passend zur Jahreszeit fang ich mit meinem Weihnachtswunschzettel an.
Also, lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir:
1. Irgendeinen reichen entfernten Verwandten, der im Alter von 101 Jahren abnippelt und mir so ein, zwei Milliarden hinterlässt, obwohl er mich nie gekannt hat.
2. Den Stoffwechsel von Ari, weil die ungefähr 67639 Tafeln Schokolade am Tag essen kann und trotzdem aussieht wie ein Strich in der Landschaft.
3. Eine Nonne. Anscheinend kann man eine Nonne adoptieren und ihr regelmäßig Geld zukommen lassen, damit sie für einen betet. Und echt jetzt, ich bin zwar bekennende Agnostikerin, aber aus unerfindlichen Gründen fand ich Nonnen immer schon cool. Hat vielleicht was mit meiner Großtante Bella zu tun, die als Nonne sehr glücklich zu sein schien und 95 Jahre alt geworden ist.
4. Johnny Depp. Ich wünsch mir seit JAHREN jedes Jahr Johnny Depp, vielleicht klappt es ja dieses mal.
5. Den Weltfrieden. Will ja nicht so aussehen, als ob ich ne Totalegoistin bin und mir nur Zeugs für mich selbst wünsche.
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