Boah, is mir schlecht. Eine Portion Makkaroniaauflauf, die laut Rezept eigentlich für 2-3 Personen gedacht war, alleine aufzuessen, war doch keine gute Idee. Und mein Versuch, das Ganze mit Hilfe von ordentlich Alkohol besser zu verdauen (das einzige, was ich hier habe, ist Grappa. Uäh.) hat das Ganze auch nicht besser gemacht. Jetzt ist mir nicht nur schlecht, sondern ich bin auch noch besoffen. Falls ich hier also totalen Mist verzapfen sollte, möchte ich euch bitten, das auf meinen Alkoholpegel zu schieben.
Seit "Das Model und der Freak" nicht mehr gezeigt wird, ist ja schon ordentlich Zeit vergangen. Was nichts daran ändert, dass ich von dieser Sendung unheimlich angepisst bin. 20% der Freaks sind wirklich arme Säue, die therapeutische Hilfe bräuchten, anstatt im Fernsehen vorgeführt zu werden. Die restlichen 80% sind eigentlich ganz sympathisch wirkende Jungs, die definitiv kein Umstyling brauchen, um Frauen abzubekommen, nur ein bisschen mehr Selbstbewusstsein. Ein paar sind sogar irgendwie sexy. Wenn einer von denen mich nach nem Date fragen würde, würde ich ihm auf jeden Fall eine Chance geben.
Ich habe eine Idee für eine neue Sendung: "Der Freak und das Model." Ich als Freak bringe Tussis, die gut aussehen, aber sonst nichts draufhaben, bei, wie man so unterschätzte Dinge wie Persönlichkeit und Intelligenz entwickelt. Ich meine, irgendwann werden die ja auch alt und hässlich, und entweder sie geben dann einen Arsch voll Geld für Botox und Schönheits-OPs aus, oder sie haben mittlerweile andere Eigenschaften entwickelt, die dazu beitragen, dass andere Menschen ihre Gesellschaft schätzen. Die zweite Variante ist billiger und weniger entwürdigend. Meine Aufgaben wären zB
1. Geh einen Tag lang völlig ungestylt und ungeschminkt auf die Straße.
2. Unterhalte dich mit (sehr intelligentes Individuum hier einfügen) und versuche, sie/ihn nicht zu langweilen.
3. Lies ein Buch, das mehr als 300 Seiten hat und gib den Inhalt wieder.
4. Geh in eine Metaler/Punker/(gesellschaftliche Randgruppe hier einfügen)-Kneipe und unterhalte dich mit den Leuten. Sei freundlich und respektvoll und zeige keine Vorurteile.
5. Löse eine Matheaufgabe (so auf dem Niveau 12. Klasse Grundkurs. Wir wollen ja nicht zu fies sein)
6. Mach etwas Kreatives, egal ob du malst, dichtest, fotografierst, Musik machst oder irgendwas anderes.
Ich bin mir sicher, wenn ich nüchtern wäre, würden mir noch mehr und vor allem intelligentere und originellere Aufgaben einfallen. So muss das hier reichen.
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Montag, 11. Januar 2010
Dienstag, 22. September 2009
Hausarbeitsablenkungsstrategien
Hallo allerseits
ja, mich gibts auch noch wieder. Und da ich eigentlich meine Hausarbeit über Boris Ejchenbaums Aufsatz "Probleme der Filmstilistik" schreiben sollte, bin ich natürlich total in Blogstimmung.
Das Einhorn macht, wie mittlerweile alle wissen, doch nicht zu. Was verdammt gut ist. Ich meine, sonst hätte ich plötzlich abartig viel Zeit, verdammt viel Geld und würde weniger saufen. Das geht doch nicht. Außerdem würden dann die ganzen Irren, die dort rumhängen, auf die Menschheit losgelassen.
Mehr demnächst
ja, mich gibts auch noch wieder. Und da ich eigentlich meine Hausarbeit über Boris Ejchenbaums Aufsatz "Probleme der Filmstilistik" schreiben sollte, bin ich natürlich total in Blogstimmung.
Das Einhorn macht, wie mittlerweile alle wissen, doch nicht zu. Was verdammt gut ist. Ich meine, sonst hätte ich plötzlich abartig viel Zeit, verdammt viel Geld und würde weniger saufen. Das geht doch nicht. Außerdem würden dann die ganzen Irren, die dort rumhängen, auf die Menschheit losgelassen.
Mehr demnächst
Freitag, 5. Juni 2009
I'm back!
Ich bin wieder da!
Nachdem ich Ewigkeiten mit anderen Dingen beschäftigt war, wie zum Beispiel Biertrinken und der Anhäufung von seltsamen Informationen, habe ich mich nun doch entschieden, weiterzubloggen. Und darum gibt es jetzt erstmal die nächsten Friday Five... (jaja, ich weiss, dass schon Samstag ist)
Fünf Dinge, die ich in Hamburg gelernt habe
1. Wie man Tequila trinkt. Ernsthaft, ich bin 19 geworden, ohne das zu wissen. Jetzt dürft ihr mich auslachen.
2. Wie man eine Waschmaschine bedient. Ja, ich musste das zuhause nicht machen. Ich gebe es zu.
3. Dass Dinge nicht so sind, wie sie scheinen und Menschen gleich dreimal nicht. Bevor ich nach Hamburg gezogen bin, waren alle Leute, die politisch der CDU oder FDP nahestanden, für mich bösartige Hinterwäldler, die meinereiner mit Fackeln und Mistgabeln verfolgen. Und fast alle Leute ausserhalb der Gothicszene waren hirnlose Schafe, die dem Mainstream verfallen waren. Mittlerweile habe ich in dieser Hinsicht differenziertere Meinungen.
4. Dass Männer auch nur Menschen sind, mit denen man sich völlig normal unterhalten kann. Ernsthaft, mein Kontakt zu heterosexuellen Vertretern der anderen Geschlechts beschränkte sich auf ein Minimum, bevor ich hierher gezogen bin. Mittlerweile komme ich mit Männern besser klar als mit Frauen (Ausnahmen bestätigen die Regel)
5. Jetzt muss ich leider rumsülzen, aber: Ich habe gelernt, wie wunderschön das Leben sein kann. Ich habe gelernt, in was für einer riesengroßen, chaotischen, vielfältigen und alles in allem wunderbaren Welt ich leben kann. Ich habe gelernt, dass nicht alles so ist wie in der Provinz. Dass die Leute nicht überall so engstirnig sind. Dass man nicht überall als unnatürlich bezeichnet wird, wenn man keine Kinder will. Dass es nicht normal ist, dass man auf der Straße angepöbelt wird, nur weil man anders aussieht oder es wagt, mit einem Schwulen befreundet zu sein. Dass die meisten Menschen sich nicht um Oberflächlichkeiten scheren, solange man nett ist (und die, die es tun, sind es nicht wert). Dass es unendliche Massen an Menschen gibt, die alle verschieden sind und man kann sich diejenigen raussuchen, die man am Liebsten mag und bei ihnen sein Zuhause finden, und um die anderen muss man sich nicht kümmern. Dass es Menschen gibt, die einen nicht verurteilen, sondern schätzen, wenn man es wagt, außerhalb eines vorgegebenen Rahmens zu denken und zu handeln. Dass an mir nichts falsch ist, sondern dass ich einfach nicht in die Provinz gepasst habe. Dass man von den unterschiedlichsten Menschen unterschiedliches lernen kann. Und dass es noch schöner ist, das Leben zu erleben, als darüber zu lesen.
Danke, Hamburg, dass du mich gelehrt hast, zu leben.
Nachdem ich Ewigkeiten mit anderen Dingen beschäftigt war, wie zum Beispiel Biertrinken und der Anhäufung von seltsamen Informationen, habe ich mich nun doch entschieden, weiterzubloggen. Und darum gibt es jetzt erstmal die nächsten Friday Five... (jaja, ich weiss, dass schon Samstag ist)
Fünf Dinge, die ich in Hamburg gelernt habe
1. Wie man Tequila trinkt. Ernsthaft, ich bin 19 geworden, ohne das zu wissen. Jetzt dürft ihr mich auslachen.
2. Wie man eine Waschmaschine bedient. Ja, ich musste das zuhause nicht machen. Ich gebe es zu.
3. Dass Dinge nicht so sind, wie sie scheinen und Menschen gleich dreimal nicht. Bevor ich nach Hamburg gezogen bin, waren alle Leute, die politisch der CDU oder FDP nahestanden, für mich bösartige Hinterwäldler, die meinereiner mit Fackeln und Mistgabeln verfolgen. Und fast alle Leute ausserhalb der Gothicszene waren hirnlose Schafe, die dem Mainstream verfallen waren. Mittlerweile habe ich in dieser Hinsicht differenziertere Meinungen.
4. Dass Männer auch nur Menschen sind, mit denen man sich völlig normal unterhalten kann. Ernsthaft, mein Kontakt zu heterosexuellen Vertretern der anderen Geschlechts beschränkte sich auf ein Minimum, bevor ich hierher gezogen bin. Mittlerweile komme ich mit Männern besser klar als mit Frauen (Ausnahmen bestätigen die Regel)
5. Jetzt muss ich leider rumsülzen, aber: Ich habe gelernt, wie wunderschön das Leben sein kann. Ich habe gelernt, in was für einer riesengroßen, chaotischen, vielfältigen und alles in allem wunderbaren Welt ich leben kann. Ich habe gelernt, dass nicht alles so ist wie in der Provinz. Dass die Leute nicht überall so engstirnig sind. Dass man nicht überall als unnatürlich bezeichnet wird, wenn man keine Kinder will. Dass es nicht normal ist, dass man auf der Straße angepöbelt wird, nur weil man anders aussieht oder es wagt, mit einem Schwulen befreundet zu sein. Dass die meisten Menschen sich nicht um Oberflächlichkeiten scheren, solange man nett ist (und die, die es tun, sind es nicht wert). Dass es unendliche Massen an Menschen gibt, die alle verschieden sind und man kann sich diejenigen raussuchen, die man am Liebsten mag und bei ihnen sein Zuhause finden, und um die anderen muss man sich nicht kümmern. Dass es Menschen gibt, die einen nicht verurteilen, sondern schätzen, wenn man es wagt, außerhalb eines vorgegebenen Rahmens zu denken und zu handeln. Dass an mir nichts falsch ist, sondern dass ich einfach nicht in die Provinz gepasst habe. Dass man von den unterschiedlichsten Menschen unterschiedliches lernen kann. Und dass es noch schöner ist, das Leben zu erleben, als darüber zu lesen.
Danke, Hamburg, dass du mich gelehrt hast, zu leben.
Samstag, 15. November 2008
Halloweenbilder
Nein, ich bin definitiv nicht tot. Momentan allerdings angetrunken (komme grade von Reis Geburtstagsparty und ihre selbstgemixten Cocktails waren superlecker, haben aber ziemlich reingeknallt. Ich war so dicht, dass mich die anderen beim Nintendospielen hemmungslos plattgemacht haben.) Und jetzt stell ich auch endlich die Halloweenbilder online:

Rei und ich. Rei ist einfach nur ein Zombie. Ich bin ein Schlumpfzombie. (Zuerstmal lieben Dank an Jälle, die die Mütze für mich genäht und den Schlumpfschwanz, den man auf dem Bild leider nicht sieht, angenäht hat.) Das wirklich beängstigende ist, dass ich trotz sehr unvorteilhafter weißer Hose, in der mein Hintern 32mal so breit aussah, und lila Pampe im Gesicht, zweimal angegraben wurde. WTF???? Was haben die Individuen in dieser Stadt für abstruse Fetische?) Das Kostüm kann ich übrigens weiterverwerten, da Maurice demnächst in seinem neuen Domizil in Berlin eine Wohnungseinweihungsparty zum Thema Schlümpfe machen wird. Und mein Überfahrenesrehkostüm von letztem Jahr hab ich an Julia weitergereicht, die es auf ihrer Wohnheimsparty ausgeführt hat. (Bilder kommen evtl. noch.)
Die anderen Partygäste waren unter anderem:

Jan als Leprakranker,

Inga und ihr Freund (verdammt, wie heißt der nochmal? Scheiße, ich werde alt. Oder ich sauf einfach zuviel.) als Cheerleader und Quarterback ;-)

Steffi und Frank als Kuschelmonster und Vampir (Alter, immer diese verliebten Pärchen! Ich könnt aus dem Fenster springen.)

mein lieber Don Auleppo als Vampir, hier mit moi. (Wieso musstest du nach Frankfurt ziehen? Ich werde dich vermissen wie Sau. Du bist einer der wenigen Menschen, die es schaffen, superintelligent und trotzdem ziemlich kaputt zu sein. Was ich sehr gut finde.)

und das absolute Highlight des Abends: Eva als SPERMIUM. Was mal wieder beweist, wie krank meine Freunde tatsächlich sind. Eva, ich LIEBE dich dafür. Echt jetzt, willst du mich heiraten?

Rei und ich. Rei ist einfach nur ein Zombie. Ich bin ein Schlumpfzombie. (Zuerstmal lieben Dank an Jälle, die die Mütze für mich genäht und den Schlumpfschwanz, den man auf dem Bild leider nicht sieht, angenäht hat.) Das wirklich beängstigende ist, dass ich trotz sehr unvorteilhafter weißer Hose, in der mein Hintern 32mal so breit aussah, und lila Pampe im Gesicht, zweimal angegraben wurde. WTF???? Was haben die Individuen in dieser Stadt für abstruse Fetische?) Das Kostüm kann ich übrigens weiterverwerten, da Maurice demnächst in seinem neuen Domizil in Berlin eine Wohnungseinweihungsparty zum Thema Schlümpfe machen wird. Und mein Überfahrenesrehkostüm von letztem Jahr hab ich an Julia weitergereicht, die es auf ihrer Wohnheimsparty ausgeführt hat. (Bilder kommen evtl. noch.)
Die anderen Partygäste waren unter anderem:

Jan als Leprakranker,

Inga und ihr Freund (verdammt, wie heißt der nochmal? Scheiße, ich werde alt. Oder ich sauf einfach zuviel.) als Cheerleader und Quarterback ;-)

Steffi und Frank als Kuschelmonster und Vampir (Alter, immer diese verliebten Pärchen! Ich könnt aus dem Fenster springen.)

mein lieber Don Auleppo als Vampir, hier mit moi. (Wieso musstest du nach Frankfurt ziehen? Ich werde dich vermissen wie Sau. Du bist einer der wenigen Menschen, die es schaffen, superintelligent und trotzdem ziemlich kaputt zu sein. Was ich sehr gut finde.)

und das absolute Highlight des Abends: Eva als SPERMIUM. Was mal wieder beweist, wie krank meine Freunde tatsächlich sind. Eva, ich LIEBE dich dafür. Echt jetzt, willst du mich heiraten?
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Sonntag, 26. Oktober 2008
Halloween
Diese Woche ist ja Halloween. Und mir fällt IMMER NOCH kein gescheites Kostüm ein. Jaja, ich weiss, kommerzialisiertes Amifest und es heißt eigentlich Samhain, aber ich liebe Halloween trotzdem. Und nicht nur (aber auch) wegen dem Film Nightmare before Christmas, bei dem Tim Burton, geilster Regisseur aller Zeiten, als Autor und Produzent fungierte. Letztes Jahr bin ich als überfahrenes Reh gegangen und habe sogar einen Preis für das kreativste Kostüm abgestaubt. Aber irgendwie fällt mir dieses Jahr nichts gescheites ein.
Bisherige Ideen:
-Als Tussi verkleidet kommen. (Unoriginell. Außerdem passe ich in Tussiklamotten nicht rein.)
-Sarah Palin (habe gehört, dass das in den USA der absolute Megahit sein soll. Aber ich weiß nicht, ob das hier alle kapieren würden.)
-Zombieschlumpf (finde ich eigentlich akzeptabel, aber leider bin ich mit 1,77 m etwas groß für einen Schlumpf)
-Als Mrs. Lovett aus dem Film Sweeney Todd. Ich mag die Figur, weil sie scheußliche Dinge aus Liebe tut (womit ich mich durchaus identifizieren kann) und sich trotzdem noch einen Rest Menschlichkeit behält (hey, sie adoptiert immerhin einen Waisenjungen). Leider glaub ich, dass es schwierig wird, sich so ein Kostüm zu besorgen, ohne einen Haufen Geld in irgendwelchen Gothicläden zu verbraten (und da Semesteranfang ist, geht mein gesamtes Geld derzeit für Bücher drauf).
Solltet ihr irgendeine grandiose Idee haben, wie ich mich verkleiden kann, bitte ich um Vorschläge. Ich werde auf jeden Fall zuerst im Stadtpark und danach natürlich im Einhorn feiern. Oder im Studentenwohnheim Kiwittsmoor, steht noch nicht fest.
Bisherige Ideen:
-Als Tussi verkleidet kommen. (Unoriginell. Außerdem passe ich in Tussiklamotten nicht rein.)
-Sarah Palin (habe gehört, dass das in den USA der absolute Megahit sein soll. Aber ich weiß nicht, ob das hier alle kapieren würden.)
-Zombieschlumpf (finde ich eigentlich akzeptabel, aber leider bin ich mit 1,77 m etwas groß für einen Schlumpf)
-Als Mrs. Lovett aus dem Film Sweeney Todd. Ich mag die Figur, weil sie scheußliche Dinge aus Liebe tut (womit ich mich durchaus identifizieren kann) und sich trotzdem noch einen Rest Menschlichkeit behält (hey, sie adoptiert immerhin einen Waisenjungen). Leider glaub ich, dass es schwierig wird, sich so ein Kostüm zu besorgen, ohne einen Haufen Geld in irgendwelchen Gothicläden zu verbraten (und da Semesteranfang ist, geht mein gesamtes Geld derzeit für Bücher drauf).
Solltet ihr irgendeine grandiose Idee haben, wie ich mich verkleiden kann, bitte ich um Vorschläge. Ich werde auf jeden Fall zuerst im Stadtpark und danach natürlich im Einhorn feiern. Oder im Studentenwohnheim Kiwittsmoor, steht noch nicht fest.
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